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Forschungsverbund Leibniz INFECTIONS 

Dank verbesserter Hygiene und medizinischem Fortschritt konnten Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern zurückgedrängt werden. Steigende Antibiotikaresistenzen, neu auftretende und teilweise unbekannte Erreger, Klimaveränderungen und die zunehmende menschliche Mobilität stellen uns jedoch zunehmend vor neue globale Probleme. Ziel des weitergeführten Forschungsverbunds Leibniz INFECTIONS ist es, die im Vorgängerverbund INFECTIONS’21 etablierten Strukturen interdisziplinärer Forschungskultur und Kommunikation über die Fächergrenzen hinweg zu nutzen, um schnell neuen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten begegnen können. Es sollen Strategien für Frühwarnsysteme und Risikoabschätzungen auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt werden, die die schnelle Ausbreitung von Krankheitserregern verhindern und somit das Management von Infektionsausbrüchen unter dem One Health-Aspekt bei Mensch und Tier verbessern können. 

 

NEUIGKEITEN

  • Antrittsvorlesung von Dr. Margo Diricks zu Mykobakterien

    Die INFECTIONS-Forscherin Dr. Margo Diricks vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) hält am 3. November 2026 ihre Antrittsvorlesung an der Universität zu Lübeck und lädt  alle Interessierten dazu ein. Mit der Vorlesung schließt sie ihre Habilitation ab. Wir freuen uns, diesen wichtigen akademischen Meilenstein mit Margo Diricks zu feiern.

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  • Antibiotikaresistenzen: Wenn der Markt die Versorgung nicht sichert

    Im Interview mit dem Leibniz-Magazin erklärt INFECTIONS-Mitglied Prof. Renate Hartwig, warum sich die Entwicklung neuer Antibiotika für Pharmaunternehmen oft kaum lohnt und welche Folgen das für die globale Gesundheitsversorgung hat. Sie zeigt, welche wirtschaftspolitischen Ansätze helfen könnten, die Versorgung mit wirksamen Antibiotika langfristig zu sichern. 

    Zum Interview im Leibniz-Magazin

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  • 25 Jahre Tuberkulose-Genomforschung in Hamburg: Migration erhöht die Erregervielfalt, lokale Stämme bestimmen die Übertragung

    Migration hat die genetische Vielfalt der Tuberkulose-Erreger in Hamburg erhöht. Die lokale Übertragung wird jedoch weiterhin vor allem von etablierte Erregerstämmen geprägt; zugleich unterscheiden sich einzelne Subtypen deutlich in ihren Übertragungsmustern. Das zeigt eine kürzlich in Genome Medicine veröffentlichte Langzeitstudie.

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Neuigkeiten

SPRECHER
Prof. Dr. Thomas Gutsmann
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2910
tgutsmann@fz-borstel.de

KOORDINATION 
Dr. Marjan Ahmadi-Schmidt
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 5840
mahmadi-schmidt@fz-borstel.de

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Kerstin Nees
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2510
knees@fz-borstel.de


Britta Weller
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2870
bweller@fz-borstel.de