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Leibniz-Forschungsverbund
INFECTIONS in an Urbanizing World - Humans, Animals, Environments

Dank verbesserter Hygiene und medizinischem Fortschritt konnten Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern zurückgedrängt werden. Steigende Antibiotikaresistenzen, neu auftretende und teilweise unbekannte Erreger, Klimaveränderungen und die zunehmende menschliche Mobilität stellen uns jedoch zunehmend vor neue globale Probleme. Ziel des weitergeführten Forschungsverbunds INFECTIONS ist es, die im Vorgängerverbund INFECTIONS’21 etablierten Strukturen interdisziplinärer Forschungskultur und Kommunikation über die Fächergrenzen hinweg zu nutzen, um schnell neuen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten begegnen können. Es sollen Strategien für Frühwarnsysteme und Risikoabschätzungen auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt werden, die die schnelle Ausbreitung von Krankheitserregern verhindern und somit das Management von Infektionsausbrüchen unter dem One Health-Aspekt bei Mensch und Tier verbessern können. 

 

NEUIGKEITEN

  • Deutsche und österreichische Hirsche bislang von SARS-CoV-2-Infektionen verschont - anders als in Nordamerika

    Pressemitteilung vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V. vom 31.03.2022


    In Nordamerika hat sich SARS-CoV-2 vom Menschen auf Weißwedelhirsche übertragen. Die Hirsche gelten nun als SARS-CoV-2-Reservoir und könnten das Virus sogar auf den Menschen übertragen. Ein Wissenschaftsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Charité hat nun gezeigt, dass dies in Deutschland und Österreich nicht der Fall ist, da alle getesteten Rehe, Rothirsche und Damhirsche negativ auf SARS-CoV-2-Antikörper reagierten. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Microorganisms“ in einer Sonderausgabe über Viren von Wildsäugetieren veröffentlicht.

  • Vorstellung der aktuellen Promovierenden des Leibniz-Forschungsverbunds INFECTIONS

    PhD-Vorstellung der Woche: Pau De Yebra Rodó, Mikrobiologe und Bioinformatker im IPT6.

    Da Wasser eine Schlüsselrolle als Vektor und Reservoir für die Übertragung von AMR in städtischen und ländlichen Gebieten spielt, ist es primäres Ziel des IPT5 "Wasser als Lebensraum und Vektor für AMR-Mikroben" die Häufigkeit und Diversität von AMR und den sie tragenden Bakterien in Gewässern und ihren Sedimenten entlang eines Stadt-Land-Gefälles mittels Metagenomanalysen zu bestimmen.
    In Zusammenarbeit mit den anderen IPTs soll ein breiter Überblick über AMR-Profile in verschiedenen Gewässern und potenziellen Krankheitsüberträgern in der Region Berlin-Brandenburg ausgearbeitet werden.

  • Vorstellung der aktuellen Promovierenden des Leibniz-Forschungsverbunds INFECTIONS

    Diese Woche stellen wir den Doktoranden des IPT5 vor: Megarsa Bedasa Jaleta, Veterinärmediziner und Veterinärepidemiologe. 

    Im Rahmen seines Projektes „AMR-Verbreitung in der Nutztierhaltung - Mechanismen und mögliche Interventionen“ vergleicht Megarsa das Vorkommen von AMR bei Schweinen unter unterschiedlichen hygienischen Bedingungen und bei Gabe verschiedener Futtermittelzusätze.
    Basierend auf diesen Ergebnissen sollen in enger Zusammenarbeit mit den anderen IPTs potenzielle Strategien zur Eindämmung der Ausbreitung von AMR in der kommerziellen Tierhaltung definiert und somit die potenzielle Kontamination der Umwelt reduziert werden.

 

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Aktuelle Projekte


 
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Neuigkeiten & Termine

 
SPRECHER
Prof. Dr. Ulrich E. Schaible
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 6000
uschaible@fz-borstel.de
 
KOORDINATION 
Dr. Susanne Pätzold
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 5840
spaetzold@fz-borstel.de
 
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Britta Weller
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2870
bweller@fz-borstel.de
 

Dr. Anna Störmer
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2690
astoermer@fz-borstel.de