Sprache auswählen

Leibniz-Forschungsverbund
INFECTIONS in an Urbanizing World - Humans, Animals, Environments

Dank verbesserter Hygiene und medizinischem Fortschritt konnten Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern zurückgedrängt werden. Steigende Antibiotikaresistenzen, neu auftretende und teilweise unbekannte Erreger, Klimaveränderungen und die zunehmende menschliche Mobilität stellen uns jedoch zunehmend vor neue globale Probleme. Ziel des weitergeführten Forschungsverbunds INFECTIONS ist es, die im Vorgängerverbund INFECTIONS’21 etablierten Strukturen interdisziplinärer Forschungskultur und Kommunikation über die Fächergrenzen hinweg zu nutzen, um schnell neuen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten begegnen können. Es sollen Strategien für Frühwarnsysteme und Risikoabschätzungen auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt werden, die die schnelle Ausbreitung von Krankheitserregern verhindern und somit das Management von Infektionsausbrüchen unter dem One Health-Aspekt bei Mensch und Tier verbessern können. 

 

NEUIGKEITEN

  • Willkommen im Team! Neues assoziiertes Projekt im Leibniz-Forschungsverbund

    Seit dem 31.05.2022 können wir uns über ein neues assoziiertes Projekt im Verbund freuen:

    Vitality

    Mehr als 2 Millionen Kinder weltweit sind HIV-positiv, über 90% davon leben in Subsahara-Afrika. Vitality ist eine EDCTP (European & Developing Countries Clinical Trials Partnership)-finanzierte klinische Studie in Sambia und Simbabwe, in der die Wirkung einer Vitamin-D-Supplementierung auf die Gesundheit von HIV-positiven Kindern untersucht wird. 

  • Foto

    Bakteriengemeinschaften in städtischem Wasser zeigen „Signaturen der Verstädterung“

    Pressemitteilung vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) vom 25.07.2022 

    Gemeinschaften von Bakterienarten (Mikrobiome) sind in einer bestimmten Umgebung oft stabil und gut an sie angepasst, sei es in der menschlichen Mundhöhle oder in einem See. Der Mensch verändert naturnahe Lebensräume immer schneller – im Zuge der Verstädterung insbesondere Städte und ihr Umland. Ein Team unter Leitung des IGB und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) untersuchte nun im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes „Infektionen“ Bakteriengemeinschaften in städtischen Gewässern und Abwässern in Berlin und verglichen sie mit Gemeinschaften aus weniger vom Menschen beeinflussten Seen aus dem ländlichen Umland. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verstädterung große Mengen an Nährstoffen, chemischen Schadstoffen und antimikrobiellen Produkten in Gewässer verbringt und dadurch die Zusammensetzung des Mikrobioms zugunsten von Bakteriengruppen verändert, die humanpathogene Bakterien enthalten – mit noch unbekannten Folgen für die Funktion der Lebensräume und für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Publikation ist heute in der Fachzeitschrift „Science of the Total Environment“ erschienen.

  • Deutsche und österreichische Hirsche bislang von SARS-CoV-2-Infektionen verschont - anders als in Nordamerika

    Pressemitteilung vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V. vom 31.03.2022


    In Nordamerika hat sich SARS-CoV-2 vom Menschen auf Weißwedelhirsche übertragen. Die Hirsche gelten nun als SARS-CoV-2-Reservoir und könnten das Virus sogar auf den Menschen übertragen. Ein Wissenschaftsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Charité hat nun gezeigt, dass dies in Deutschland und Österreich nicht der Fall ist, da alle getesteten Rehe, Rothirsche und Damhirsche negativ auf SARS-CoV-2-Antikörper reagierten. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Microorganisms“ in einer Sonderausgabe über Viren von Wildsäugetieren veröffentlicht.

 

Team Zeichenfläche 1

Verbundpartner


 
blog Zeichenfläche 1

Blog


 
projects Zeichenfläche 1

Aktuelle Projekte


 
termine Zeichenfläche 1

Neuigkeiten & Termine

 
SPRECHER
Prof. Dr. Ulrich E. Schaible
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 6000
uschaible@fz-borstel.de
 
KOORDINATION 
Dr. Susanne Pätzold
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 5840
spaetzold@fz-borstel.de
 
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Britta Weller
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2870
bweller@fz-borstel.de
 

Dr. Anna Holst
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum (FZB)
T 04537 188 2690
aholst@fz-borstel.de