Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse und Umweltveränderungen könnten die Verbreitung antimikrobieller Resistenzen begünstigen. Eine neue Übersichtsarbeit fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen. Ein ursächlicher Zusammenhang ist bislang nicht ausreichend belegt, aber es gibt viele Indizien dafür.
Im neuen „Leibniz Science Campus: Antimicrobial resistance plasticity” kooperiert das Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Ziel ist, die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen in Bakterien auf molekularer Ebene besser zu verstehen. Prof. Stefan Niemann vom Forschungsverbund Leibniz INFECTIONS ist künftiger Sprecher des WissenschaftsCampus.
Zum heutigen Welt-Tuberkulose-Tag erscheint eine neue Folge des Podcasts „Mikroben im Visier“. Darin gibt Prof. Christoph Lange detaillierte Einblicke in die aktuelle Forschung und die Herausforderungen der globalen Tuberkulose-Bekämpfung und erklärt, warum die tödlichste Infektionskrankheit der Welt trotz moderner Medizin nicht weicht.
Professor Jürgen Popp, Leibniz INFECTIONS-Mitglied und Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), wurde mit dem SPIE Biophotonics Technology Innovator Award 2026 ausgezeichnet – einer der bedeutendsten internationalen Preise im Bereich der optischen Diagnostik und medizinischen Photonik. Die Ehrung würdigt seine besonderen Verdienste dabei, Licht-Technologien, wie etwa die Raman-Spektroskopie, weiterentwickelt und für klinische Anwendungen nutzbar gemacht zu haben.
Neue Forschungsdaten zeigen: Niedrige Luftfeuchtigkeit und Temperaturen begünstigen die Ausbreitung des Influenza-A-Virus. Selbst kleine Wetterunterschiede zwischen Regionen beeinflussen die Intensität der Grippesaison. Details zur Studie erläutert die Erstautorin Dr. Elisabeth Pfrommer auch in der aktuellen Folge von „Mikroben im Visier“, dem Podcast des Forschungsverbunds Leibniz INFECTIONS.