Antibiotikaresistente Erreger stellen Kliniken zunehmend vor große Herausforderungen. In der neuen Folge des Podcast „Mikroben im Visier“ erklärt der Immunologe Professor Jan Buer vom Universitätsklinikum Essen, wie Krankenhäuser mit Screening, strengen Hygienemaßnahmen und Künstlicher Intelligenz (KI) auf die wachsende Bedrohung reagieren. Und er appelliert an die Politik, mehr in die Infektionsforschung zu investieren.
Der Forschungsverbund Leibniz INFECTIONS und das Kiel Institut für Weltwirtschaft schreiben eine Promotionsstelle im Bereich globale Gesundheitsökonomie aus. Gesucht werden ambitionierte junge Forschende, die mit ihrer Arbeit zu Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenzen im Kontext heterogener Gesundheitssysteme politikrelevante Ergebnisse erzielen und in internationalen Fachzeitschriften publizieren möchten.
Am 29. und 30. Oktober 2025 trafen sich die Mitglieder des Forschungsverbunds Leibniz INFECTIONS zur 10. Vollversammlung im Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB). Zum Auftakt der neuen Förderperiode stellten sie die Ergebnisse der abgeschlossenen Forschungsprojekte vor und brachten die neuen Vorhaben auf den Weg.
Antibiotika-Resistenzen sind ein weltweites Problem. Während die Situation in Europa und den USA gut erforscht ist, gibt es viele Regionen der Erde, über die wenig bekannt ist. In verschiedenen Projekten untersucht der Forschungsverbund Leibniz INFECTIONS die Resistenzlage im südlichen Afrika, wo ungefähr doppelt so viele Menschen an resistenten Erregern sterben wie in Europa. Wie die Resistenzen entstehen, wie sie sich ausbreiten und welche Gegenmaßnamen sinnvoll sind – darum geht es in Folge 7 des Podcasts „Mikroben im Visier“.