ASSOZIIERTE PROJEKTE
Neben den interdisziplinären Projekten, die im Rahmen des Forschungsverbunds Leibniz INFECTIONS gefördert werden, wurden folgende weiteren Projekte von Mitgliedern des Verbunds assoziiert. Sie werden aus anderen Quellen finanziert, bringen aber thematisch oder methodische Erweiterungen ein, die für das Gesamtziel des Verbunds wichtig sind.
AKTUELLE PROJEKTE
Antimikrobielle Resistenzen (AMR) von Mikroorganismen können aus verschiedenen Quellen wie z.B. Tierhaltung, Abwasser oder Mülldeponien über Umweltpfade (z.B. Wasser, Luft) oder Vektoren (z.B. Fluginsekten) auf den Menschen übertragen werden. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Abschätzbarkeit von raum-zeitlichen Umweltrisiken durch AMR-Keimübertragungen von der Tierhaltung als Quelle über Fliegen als Vektoren (insbesondere Musca domestica) auf den Menschen als Rezeptor zu untersuchen.
Vor diesem Hintergrund geht das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) folgenden Forschungsfragen nach:
- Welche Umweltvariablen beeinflussen das räumliche Ausbreitungsverhalten des Modellorganismus Musca domestica und wie lassen sich diese auf verschiedenen Raumskalen mittels Geodaten beschreiben?
- Welche Ansätze eignen sich zur Modellierung des räumlichen Ausbreitungsverhaltens des Modellorganismus, insbesondere für potenzielle Übertragungswege von AMR-Quellen der landwirtschaftlichen Tierproduktion bis zur Bevölkerung als AMR-Rezeptor?
- Welche Beiträge zur Abschätzung von Umweltrisiken durch AMR-Vektoren für die untersuchten Übertragungswege sowie zu deren Reduzierung lassen sich für Musca domestica auf verschiedenen Raumskalen ableiten?
Start: 01.08.2023
Ende: 31.07.2026
Koordinierendes Institut
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
Partner
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
Projekt-Team
- Lisa Eichler
- Prof. Jochen Schanze
- Dr. Ralf-Uwe Syrbe
- Dr. Marco Neubert
- Dr. Robert Hecht
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Pathogene Bakterien und Viren in der Umwelt, typischerweise in Haus- und Wildtieren, können beim Menschen gefährliche Infektionen verursachen – sogenannte Zoonosen. Bislang ist ihr Vorkommen außerhalb von Mensch und Tier jedoch wenig erforscht. Ziel des Leibniz-WissenschaftsCampus EcoPath ist es, mehr Informationen über die Verbreitung und Überlebensfähigkeit von Zoonose-auslösenden Pathogenen in der Umwelt zu erhalten und damit mehr über ihre Ökologie zu erfahren. Im Zentrum der Forschungsarbeiten steht die Aufklärung der evolutionären Mechanismen, die diesen Krankheitserregern die Anpassung an die Umwelt ermöglichen und den Übergang auf den Menschen erleichtern. Dazu werden neueste molekularökologische und systembiologische Methoden, Modellierungen sowie datenwissenschaftliche Analysen eingesetzt. Der Fokus richtet sich auf Krankheitserreger mit häufig ausgeprägter Antibiotika-Resistenz: Clostridioides difficile (Erreger schwerer Durchfallerkrankungen), Enterokokken (Harnwegs- und Wundinfektionen bis hin zur Sepsis) und porcine Coronaviren (Atemwegserkrankungen).
Start: 01.04.2024
Ende: 01.04.2028
Koordinierendes Institut
Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH
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Damit eine Antibiotikabehandlung wirksam sein kann, muss das Medikament sein Ziel erreichen. Die Zellmembran von Bakterien stellt jedoch eine schwerüberwindbare Barriere für viele Antibiotika dar. Besonders die sogenannten Gram-negativen Bakterien mit ihrer doppelten Zellmembran sind oft schwer zu behandeln und zeigen vermehrt Resistenzen gegen klassische Antibiotika. Welche strukturellen Veränderungen in der Zellmembran führen dazu, dass Wirkstoffe die Zellmembran nicht passieren können und wie kann man es erreichen, dass diese Aufnahme verbessert und damit die Wirksamkeit der Antibiotika optimiert werden kann? Diese Fragen stehen im Fokus des Forschungsprojektes „Untersuchung synergistischer Effekte von membran-aktiven Peptiden und klassischen Antibiotika“, kurz AMPel.
Die AMPel-Forschenden wollen dabei die Rolle und die Wirkung von sogenannten membran-aktiven Peptiden untersuchen. Dabei handelt es sich um Moleküle, die auf unterschiedliche Weise mit der Zellmembran interagieren und dort zur Porenbildung beitragen können. Die Aktivität der membran-aktiven Peptide in Kombination mit der Gabe klassischer Antibiotika könnte die Wirksamkeit um ein Vielfaches erhöhen und den Weg für neuartige antibiotische Therapien ebnen. Durch den Aubau einer analytischen Plattform soll es ermöglicht werden, die spezifischen Interaktionen zwischen den Peptiden und bakteriellen Membranen zu erforsche. Hierbei sollen hoch-sensitive mikroskopische Verfahren, elektrophysiologische und spektroskopische Experimente sowie Modellierungen zum Einsatz kommen.
Start: 01.01.2024
Ende: 31.12.2026
Koordinierendes Institut
Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT)
Partner
FZB, LIV, FAU Erlangen-Nürnberg
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Das Zusammenspiel von Klimawandel, Plastikverschmutzung und antimikrobieller Resistenz stellt weltweit eine große Bedrohung für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen dar. Unser Wissen über die Wechselwirkungen zwischen diesen Krisen ist jedoch äußerst begrenzt. In diesem Kontext lautet das Ziel des EU-finanzierten Projekts TULIP ((Gemeinschaftsbasiertes Engagement und Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen in aquatischen Lebensräumen, ausgelöst durch Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Plastikverschmutzung), die komplexen Zusammenhänge zwischen Plastikverschmutzung und antimikrobieller Resistenz unter dem Einfluss eines sich verändernden Klimas aufzudecken. Konkret nutzt das Projekt moderne Methoden, um treibende Faktoren und politische Maßnahmen zu verstehen und gleichzeitig gemeindebasierte Lösungen zu entwickeln. TULIP wandelt wissenschaftliche Erkenntnisse in Entscheidungshilfen um und fördert Lösungen, die für die Gesundheit von Mensch und Ökosystem gleichermaßen von Vorteil sind. Unter Einbeziehung von Gemeinden, politischen Entscheidungsträgern und Experten konzentriert sich TULIP auf aquatische Lebensräume auf den Philippinen und in Italien, wobei eine europaweite Wirkung angestrebt wird.
Start: 01.01.2024
Ende: 31.12.2028
Koordinierendes Institut
Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg Institute of Global Health
Partner
Insgesamt 12 Partner, darunter IZW und IGB
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Das Projekt „One Health Integrated Surveillance for Zoonotic Diseases: A Case Study of Leptospirosis in Sri Lanka“ (OHIS-ZOO) zielt darauf ab, die Früherkennung und Prävention von Leptospirose-Ausbrüchen durch einen proaktiven One-Health-Ansatz (OH) zu verbessern. Leptospirose ist eine durch das Bakterium Leptospira verursachte Zoonose. Die Infektion verbreitet sich in der Regel über Wasser und Boden, die durch den Urin infizierter Tiere kontaminiert sind. Das Risiko einer Leptospirose steigt häufig nach extremen Regenfällen oder Überschwemmungen, wenn Menschen mit kontaminiertem Wasser oder Boden in Kontakt kommen. Leptospirose stellt in Sri Lanka ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Die Krankheit weist eine deutliche saisonale Schwankung auf, die eng mit den Monsunmustern des Landes verbunden ist. Die meisten Krankheitsfälle treten als Folge beruflicher Exposition beim Reisanbau auf, insbesondere während der Pflanz- und Erntezeiten, und Ausbrüche treten häufig nach Perioden mit starken Regenfällen auf, die zu Überschwemmungen führen. Das OHIS-ZOO-Projekt zielt darauf ab, ein treiberbasiertes integriertes One-Health-Überwachungssystem für Leptospirose zu entwickeln, indem epidemiologische, umweltbezogene, tierbezogene und Labordaten systematisch miteinander verknüpft werden.
Start: 01.01.2025
Ende: 31.12.2027
Koordinierendes Institut
Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg Institute of Global Health
Partner
UKHD, IZW, Epidemiology (Ministry of Health Sri Lanka)
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Start: 01.04.2026
Ende: 31.03.2031
Koordinierendes Institut
Robert Koch-Institut
Partner
ATB, FZB, TROPOS, UHH, THW
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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE
Das deutsch-irische Kooperationsprojekt MEDICow hat sich zum Ziel gesetzt, auf Basis eines multisensorischen Ansatzes ein Werkzeug zur frühzeitigen, tierindividuellen Mastitiserkennung für Milchkühe zu entwickeln. Mithilfe verschiedener Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) soll eine hoch-sensitive Mastitis-Risikoabschätzung ermöglicht und somit die Zeitspanne zwischen der Infektion und der Behandlung signifikant verkürzt werden. Im Rahmen des Projekts sind auch die neu entwickelten molekularen Mastitis-Nachweisverfahren zu überprüfen und bei ihrer Eignung als Schnelltest in das Vorhaben aufzunehmen. Ziel ist, auf Basis der Verknüpfung von Sensor- und Analysedaten ein Echtzeit-Entscheidungsunterstützungsmodell zu entwickeln. Durch die Verknüpfung historischer mit aktuellen Daten in Form von Bildung neuronaler Netze und weiterer Methoden der KI soll es auch möglich sein, Warnungen zu besonders erkrankungsgefährdeten Tieren auszusprechen. Die Einbeziehung irischer Eutergesundheitsdaten soll Aufschluss über den Einfluss verschiedener Haltungsbedingungen und Witterungseinflüsse auf die Eutergesundheit geben. Das MEDICow-Modell soll auch auf Milchviehbetriebe mit konventioneller Melktechnik anwendbar sein.
Beginn: 01.11.2021
Ende: 31.10.2024
Koordinierendes Institut
- Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Koordination
Partner
- Teagasc
- Freie Universität Berlin
- Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ)
Projektteam ATB
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Bei dem Projekt ENVIRE handelt es sich um eine Interventionsstudie, bei der das Potenzial verschiedener Maßnahmen auf die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen in Hühnerfarmen und deren Umgebung untersucht werden soll. In dieser experimentellen Studie, bei der sechs Arbeitsgruppen aus Deutschland, Frankreich, Litauen, Polen und Tunesien ihre Expertise bündeln, soll untersucht werden, ob und in welchem Maße Änderungen in der Haltung, der Art des Arzneimitteleinsatzes oder der Lagerung und Reinigung von Dung und Abwässern zu einer Reduzierung von Arzneimittelresistenzen führen und die Übertragung in die Umwelt auf den Menschen verringern. Das Projekt wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre gefördert und nimmt seine Arbeit im April 2022 auf.
Projekt Partner
- Roswitha Merle, Freie Universität Berlin, Deutschland (Koordinatorin)
- Lucie Collineau, French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety, Frankreich
- Mindaugas Malakauskas, Veterinary Academy of Lithuanian University of Health Sciences, Litauen
- Marta Kuzminska-Bajor, Wroclaw University of Environmental and Life Sciences, Polen
- Wejdene Mansour, University of Sousse, Tunesien
- Tina Kabelitz, Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) , Deutschland
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Eine der nachteiligen Auswirkungen der HIV-Infektion bei Kindern sind Knochenmängel (Skelettentwicklung). Mit der VITALITY-Studie soll daher festgestellt werden, ob eine Supplementierung mit Vitamin D3 (wöchentlich) und Kalziumkarbonat (täglich) die Gesundheit des Bewegungsapparats bei peripubertären Kindern, die mit HIV leben (CWH),verbessert. Die Supplementierung findet über einen Zeitraum von 48 Wochen statt, die an der Studie teilnehmenden Kinder sind im Alter von 10-19 Jahren und leben in Sambia und Simbabwe. Darüber hinaus wird die Studie auch die Auswirkungen der Intervention auf die Muskelmasse und -kraft untersuchen und die Nachhaltigkeit der Wirkungen der Intervention durch eine Nachuntersuchung nach 96 Wochen nach dem Supplementierungszeitraum ermitteln.
Weitere Informationen finden Sie auf der VITALITY-Website.
Beginn: 2020
Ende: 2025
Studienleiter: Professor Rashida Ferrand
Geldgeber: European & Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP)
Projekt Partner
- Universität von Bristol
- Universitätslehrkrankenhaus von Sambia
- Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Lungenzentrum
- Biomedizinisches Forschungs- und Ausbildungsinstitut, Universität von Oxford
- Londoner Hygiene- und Tropenmedizinhochschule (LSHTM), Universität von London
- Subsaharan African Musculoskeletal Network, Ministerium für Gesundheit und Kinderwohlfahrt
In vielen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) scheint eine hohe Prävalenz von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) mit einem hohen Maß an Korruption im Gesundheitswesen assoziiert zu sein. Diese Beobachtung wirft die Frage auf, ob Korruption als zusätzlicher Risikofaktor betrachtet werden muss, der zur Ausbreitung von AMR beiträgt. Darüber hinaus wirft die Beobachtung die Frage auf, ob Korruption – indem sie das Prinzip gleichen Zugangs zur Gesundheitsversorgung untergräbt – auch die Wirksamkeit von Maßnahmen beeinträchtigt, die im Kampf gegen AMR in weniger korrupten Ländern erfolgreich sind.
Vor diesem Hintergrund will die Global Health Research Group am Kiel Institut für Weltwirtschaft:
- nach neuer quantitativer Evidenz für den Einfluss von Korruption auf die Ausbreitung von AMR in Ländern mit dem für viele LMICs charakteristischen hohen Maß wirtschaftlicher Ungleichheit suchen;
- ein analytisches Modell entwickeln, das den Einfluss von Korruption und wirtschaftlicher Ungleichheit auf die Antibiotika-Nutzung in der Humanmedizin erklären, Abweichungen von optimalem Verschreibungsverhalten vorhersagen und eine international vergleichende Evaluierung politischer Strategien im Kampf gegen AMR ermöglichen kann;
- ein analytisches Modell entwickeln, das den Einfluss von Korruption und wirtschaftlicher Ungleichheit auf die Antibiotika-Nutzung in der Humanmedizin erklären, Abweichungen von optimalem Verschreibungsverhalten vorhersagen und eine international vergleichende Evaluierung politischer Strategien im Kampf gegen AMR ermöglichen kann;
Start: 10.10.2022
Ende: 09.10.2025
Koordinierendes Institut
Kiel Institut für Weltwirtschaft
Projekt-Team
- Dr. Michael Stolpe, Kiel Institut für Weltwirtschaft (Koordinator)
- Sahar Saeedi Moghaddam MSc, Kiel Institut für Weltwirtschaft
- Dr. Sofia Monteiro, Kiel Institut für Weltwirtschaft
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Die vom Menschen verursachten Veränderungen der Landschaften und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Verbreitung von Menschen und Tieren sind weltweit bedeutende Umweltveränderungen. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass solche anthropogenen Umweltveränderungen das vermehrte Auftreten von zoonotischen Krankheitserregern begünstigen. Das derzeitige Verständnis dieser Zusammenhänge ist jedoch begrenzt, hauptsächlich korrelativ und uneinheitlich in Bezug auf räumliche und zeitliche Skalen, Krankheitserreger, Übertragungswege und ökologische Kontexte. Dieses Projekt wird inter- und transdisziplinäre Studien anwenden, um die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Übergangs von einer Landnutzungsform zu einer anderen zu charakterisieren, einschließlich der Auswirkungen auf wilde und domestizierte Wirte, ihre Krankheitserreger und die Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Das Projekt konzentriert sich auf die wenig erforschten, artenreichen und sich schnell verändernden Landschaften der Anden-Amazonas-Orinoco-Region in Kolumbien und Bolivien sowie auf die von ihnen abhängigen indigenen und lokalen Gemeinschaften, wie die T'simane und Tacana in Bolivien und verschiedene indigene und nicht-indigene Gemeinschaften in Kolumbien. Wir werden die Zusammenhänge zwischen dem potenziellen Auftreten von Krankheitserregern und Umweltveränderungen definieren, um künftige Pandemien im Zusammenhang mit Landnutzungsänderungen besser erkennen, vorhersagen und verhindern zu können, und die Evidenzbasis für die Integration von Gesundheit in Umweltschutz- und Entwicklungspolitiken sowie in territoriale Managementpläne indigener Völker stärken.
Start: 02.12.2022
Ende: 02.06.2025
Koordinierendes Institut
Leibniz-Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW)
Coordination
- Prof. Dr. Alex Greenwood (IZW)
Partner
Projektteam
- Prof. Dr. Alex Greenwood (IZW)
- Dr. Sarah Olson (WCS: New York, USA)
- Zulema Lehm (WCS: Trinidad, Bolivia)
- Fabian Beltran (WCS: La Paz, Bolivia)
- Dr. Luz Acevedo (WCS: Bogotá, Colombia)
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